Bescheid wissen

Wie wird eine Pfarrstelle besetzt?

Veränderungen kündigen sich an: Ende April ging Hochschulseelsorgerin Jutta Lang in Ruhestand. Die halbe Pfarrstelle, die bisher unserer Gemeinde zugeordnet war, soll ab November wiederbesetzt werden. Ein Wahlgremium, bestehend aus je drei Mitgliedern des Kirchenvorstands, des Fachbereichs, in diesem Fall der Hochschulausschuss, sowie der Dekanatssynode verfasste einen Text für die Ausschreibung der Stelle.

Konfikurs in Zeiten von Corona

So anstrengend hätte ich es mir nicht vorgestellt. Aber auch nicht so spannend!

Die ersten beiden Treffen im Oktober fanden noch „präsent“ statt. Sich beschnuppern. Einander kennenlernen. Mit Abstand und Hygienekonzept. Aber immerhin. Nur acht Konfis pro Gruppe – um die Abstände zu wahren. Insgesamt sechs Gruppen gibt’s. Jeder von uns – Heiner Glückschalt, Korbinian Schmaus und ich – betreut zwei davon. Eine Stunde pro Woche. Dazwischen eine halbe Stunde Puffer. Zum Lüften. Maske abnehmen und Durchschnaufen.

Was machen Religionspädagog*innen?

Jetzt bin ich seit einem halben Jahr in der Gemeinde der Himmelfahrtkirche beschäftigt und bereits vielen Menschen begegnet. Und dennoch soll heute Raum sein für eine Vorstellung. Keine persönliche, die gab es ja bereits, sondern ich möchte Ihnen und Euch diesmal meinen Beruf vorstellen. Denn wir Religionspädagog*innen sind nicht gerade die präsenteste unter den kirchlichen Berufsgruppen. Ich selbst ging meist davon aus, Diakon*innen gegenüber zu stehen, wenn ich in meiner Zeit als ehrenamtlicher Jugendleiter „RelPäds“ begegnete.

Weihnachten im Lauf der Zeiten

Wie feiern Sie Weihnachten in diesem Jahr? Im Freien? Zu Hause? Oder versuchen Sie, einen der raren Plätze in einem Kirchenraum zu ergattern? So oder so: Weihnachten auf Abstand – keine Chance auf die übliche drangvolle Enge im Stall von Bethlehem.

Neue Wege

In Zeiten von Corona ist vieles ungewöhnlich und ungewohnt. Manches geht nicht in diesem Jahr. Das ist schade. Es hat aber auch seinen Reiz. Neue Wege tun sich auf.

Neu ist das nicht. Schon früher gab es Veränderungen – wie der Blick zurück in die Geschichte dieses Festes zeigt.

Seelsorge im Alter(sheim)

Seelsorge im Altersheim unterscheidet sich grundsätzlich kaum von der Seelsorge im Alter an allen anderen Orten, an denen sie stattfindet.

Seelsorge im Alter ist in erster Linie auch nicht etwas Konzeptionelles – obwohl es hierzu natürliche viele Konzepte und Konzeptionen gibt – sondern sie hat vor allem mit Nähe zu ganz unterschiedlichen Menschen in ihrer ganz persönlichen Individualität und Persönlichkeit zu tun.

Ehe für Alle – Dem Segen Raum geben

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Ob dieses Wort von Martin Luther ist oder nicht, ist umstritten. Seinen Inhalt finde ich in diesen Tagen der ‚Corona-Krise‘ jedoch sehr treffend. Taufen und Trauungen sind zur Zeit der Abfassung des Gemeindebriefs nicht möglich und doch und gerade jetzt möchte ich bei dem geplanten Thema bleiben und Ihnen ein paar Infos zur Trauung gleichgeschlechtlicher Paare geben.

Gut vernetzt und engagiert

Über ein Jahr ist er mittlerweile im Amt: Der neue Kirchenvorstand. Zehnmal im Jahr kommt das Gremium zusammen, um zu beraten und zu entscheiden, was in unserer Gemeinde wichtig und zu beschließen ist.

Jedes Mitglied wirkt darüber hinaus in einem oder mehreren Ausschüssen oder Arbeitskreisen mit oder hat als Beauftragte/r für ein bestimmtes Arbeitsfeld einen besonderen Bereich unserer Gemeinde im Blick.

Die Landessynode: Demokratie – auch in der Kirche

Vor einem Jahr fand die Wahl des neuen Kirchenvorstands statt. Am 2. Adventssonntag wählen nun die stimmberechtigten Mitglieder dieses Gremiums ihrerseits das „Kirchenparlament“ der evangelisch-lutherischen Kirche im Bayern.

Die Mitglieder der Landessynode stammen aus allen Regionen Bayerns, aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, aus allen Altersstufen und Prägungen.

Bestattung

„Wir alle werden sterben.“ Dieser Satz ist mir bei Trauerfeiern wichtig geworden. Wenn ich diesen Satz im Gebet spreche, merke ich, dass ein Erschrecken durch den Raum geht. Es geht doch um den Verstorbenen und nicht um mich. Ja und nein – ja, es geht um den Verstorbenen, aber auch darum, dass der Tod zu unserem Leben gehört. Der Hospizbegleiter Thomas Schwaiger schreibt: „Aller Voraussicht nach werden wir nicht ermordet werden, nicht gestorben werden. Wir sterben. Todsicher.“

Krankenhausseelsorge in Pasing

Ein Bett. Ein Nachtkasten. Ein schmaler Schrank. Ein paar persönliche Sachen sind mit dabei. Eingeschränkt ist der eigene Raum mit einem Mal. Immerhin gut: Telefon und Fernseher ermöglichen den Bezug zur Außenwelt. Plötzlich oder zu einer geplanten Behandlung befindet man sich im Krankenhaus. Manche Patient/innen werden am nächsten Tag schon wieder nach Haus entlassen, einige wenige müssen Monate ausharren.