Kirchenvorstand

Glasfenster
Bildrechte: Nina Hickethier

In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern leitet der Kirchenvorstand gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die Gemeinde.

„Er vertritt die Kirchengemeinde in allen Belangen. Er trägt die Verantwortung und trifft verbindliche Entscheidungen für alle Aufgaben und Aktivitäten, für rechtliche und geistliche Fragen im Leben der Gemeinde. Pfarrerinnen und Pfarrer und Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher arbeiten gemeinsam an der Umsetzung dieser Aufgaben.“ (homepage elkb)

 

Zusammensetzung

Der Kirchenvorstand der Himmelfahrtskirche besteht aus den Pfarrerinnen und Pfarrern der Himmelfahrtskirche, neun gewählten und drei berufenen ehrenamtlichen Mitgliedern der Gemeinde. Die letzte Wahl fand im Oktober 2018 statt. Die Amtsperiode des Kirchenvorstands erstreckt sich über sechs Jahre. Darüber hinaus können auch Mitglieder des "erweiterten Kirchenvorstands" an den Sitzungen teilnehmen. Die Mitglieder des Kirchenvorstands wählen aus Ihrer Mitte die Vertrauensperson und deren StellvertreterIn, die gemeinsam mit dem Vorsitzenden die Tagesordnung der Sitzungen verantworten.

Kirchenvorstand 2021
Bildrechte: Ulrike Tremmel
Unsere Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher

Dem amtierenden Kirchenvorstand gehören an:

Pfarrer Hans-Martin Köbler (Vorsitzender), Pfarrer Heiner Glückschalt (stellvertretender Vorsitzender), Pfarrerin Sarah Fischer-Röhrl, sowie die gewählten und berufenen Mitglieder Dr. Gerhard Laux (Vertrauensmann), Bettina Schopf (stellvertr. Vertrauensfrau), Kurt F. Braml, Dr. Christine Gietl, Dr. Martin Grabenstein, Claudia Haidn, Prof. Andreas Schmidt, Dr. Michael Schneider, Marion Sedlmeir, Ulrike Tremmel, Germar Wambach und Katharina Wienl.
Zum erweiterten Kirchenvorstand gehören außerdem Dr. Hartmut Kiehling, Ricarda Kohlbecher, Wijayanti Kreissig, Anke Möller, Karin Müller und Marion Stopic.

Ausschüsse, Delegierte, Beauftragte

Momentan hat der Kirchenvorstand folgende Ausschüsse (Vorsitzende/r) eingesetzt:

Finanz- (Dr. Kiehling), Bau- (Pfr. Glückschalt) und Personalausschuss (Pfr. Köbler). Er entsendet je zwei Delegierte (Fr. Tremmel, Prof. Schmidt) in den beschließenden Jugendausschuss und in die Prodekanatssynode (Dr. Laux, Fr. Wienl) und wählt weitere Beauftragte für das Ev. Bildungswerk (ebw) und das Ev. Beratungszentrum (ebz), für Frauenarbeit, für Partnerschaft, für Ökumene, für Umweltfragen, für Seniorenarbeit und für Diakonie.

Außerdem hat der Kirchenvorstand die Arbeitskreise Kirchenmusik, Partnerschaft Tansania, Öffentlichkeitsarbeit und Ensemble Himmelfahrtskirche eingesetzt. Darüber hinaus entsendet der Kirchenvorstand Vertreter in den Beirat der Stiftung Himmelfahrtskirche Pasing und den Beirat der Ev. Kindertagesstätte der Diakonie München und Oberbayern - Himmelfahrtskirche Pasing.

Sitzungen

Das Gremium trifft sich etwa 10-mal im Jahr zu öffentlichen Sitzungen in den Gemeindehäusern. 
Selbstverständlich sind alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen, die öffentlichen Sitzungen als Gäste zu besuchen.

Projekt: Erneuerung der Innenbeleuchtung auf LED in der Himmelfahrtskirche München-Pasing

gefördert durch die Klimaschutz-Initiative des Bundes (KSI)

Die Himmelfahrtskirche erhält nach Pfingsten eine zeitgemäße und energiesparende Beleuchtung sowie einen neuen Innenanstrich. Ende Juni beginnen die Arbeiten, die Kirche ist bis Ende November geschlossen.

Das Projekt wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert (Förderkennzeichen: 03K16106 / Laufzeit: 01.05.2021 – 30.04.2022) und durch den Projektträger Jülich (PtJ) betreut (http://www.ptj.de/Klimaschutzinitiative-Kommunen). Beteiligte Partner: Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt München, Abteilung Bau & Liegenschaften, München; KREUZ + KREUZ Freie Architekten/Lichtplaner, Stuttgart; Fa. Seebacher, Lichtsteuerung, Bad Tölz.

Vorhabenziel

Die Lichtanlage der Kirche soll durch eine energieeffiziente Anlage mit LED-Lichtquellen und einer Lichtsteueranlage ersetzt werden, um eine angemessene Beleuchtung für die jeweilige Nutzung zu ermöglichen. Die Ausleuchtung der Decke und Wände soll die ansprechende Architektur der Kirche zur Geltung bringen. Die neue Anlage soll wirtschaftlich arbeiten und den Klimaschutz nachhaltig durch Stromeinsparung fördern. Die Langlebigkeit der vorgesehenen LED-Lampen sollen den Wartungsbedarf drastisch reduzieren.

Vorgehensweise

Die bestehende Beleuchtung wird durch eine energieeffiziente LED-Beleuchtung mit Steuerung ersetzt. Für das Kirchenschiff soll eine ovale Lichtstruktur mit dimmbaren LED-Modulen installiert werden. Sie hängt an Stahlseilpendeln und schränkt den Blick von der Empore zu Altar und Kanzel nicht ein. Zur Gewölbeaufhellung sind lineare LED-Bänder als ‚Uplights‘ in der Lichtstruktur angeordnet, die getrennt von den ‚Downlights‘ dimmbar sind. Dadurch können unterschiedliche Lichtstimmungen erzeugt werden. Der Altarbereich wird mit Strahlern aus dem vorderen Bereich der Lichtstruktur ausgeleuchtet. Als weitere Leuchten werden schlanke Pendelleuchten für die Emporen sowie Decken- und optional Wandleuchten unter den Emporen montiert. In den Treppenhäusern und Nebenräumen werden Pendelleuchten bzw. Deckenleuchten instal-liert. Alle Leuchten werden mit LED-Lampen oder LED-Lichtbändern bestückt.

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. 

Nationale Klimaschutzinitiative 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.